​Die Rotes Kreuz Tirol gem. RD GmbH sieht es als ihre Aufgabe, im Bereich Risikomanagement fortlaufend eine 4-Jahres RM-Strategie zu erarbeiten, umzusetzen und die Ergebnisse in der jährlichen Managementbewertung zu evaluieren.

 

1 RM-Strategie 2019-2022

1.1 Präklinisches Risikomanagement
1.2 RM in Aus- und Fortbildung
1.3 Wirtschaftliches Risikomanagement

2 RM-Strategie 2015-2018

2.1 Präklinisches Risikomanagement
2.2 RM in Aus- und Fortbildung
2.3 Wirtschaftliches Risikomanagement

 

 1 RM-Strategie 2019-2022


 

 

Ziel der RM-Strategie 2019-2022 ist der Ausbau und die Weiterführung der RM-Strategie 2015-2018 in den drei Kernbereichen der RD GmbH und der RK Akademie: Präklinisches Risikomanagement - RM in Aus- und Fortbildung - Wirtschaftliches Risikomanagement

1.1 Präklinisches Risikomanagement


Der Ausbau einer landesweit einheitlichen Dokumentenlenkung in folgenden Bereichen
  • Implementierung einer Risikomanagement-Wiki
  • Implementierung einer Fuhrpark-Wiki
  • Zentrale Dokumentenlenkung (DMS RD GmbH)
  • CarPC 2.0, neue Software Sanitäterprotokoll (evtl. nach ABCDE-Schema)
IT und Prozessmanagement: Aufbau und Ablauforganisation
  • Ablauforganisation: Darstellung der Prozesslandkarte und der entsprechenden Prozesse der RD GmbH
  • Aufbauorganisation: Organigramm und Stellenbeschreibungen für alle im Organigramm aufgezeigten Funktionen im RD Tirol
  • Entwicklung einer Berechtigungsstruktur, Inventurwerte
Firmenstruktur und Führung
  • Strategische Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen
  • Aufbau einer betrieblichen Gesundheitsförderung
CIRS Rettungsdienst Tirol
  • Publikation des Falls des Monats
  • RM/QM-Newsletter im Quartal
  • Darstellung von Best practice Beispielen in der RM-Wiki
  • Umsetzung von RM-Maßnahmen und Publikation dieser auf der RM-Wiki
Interne Auditsystematik
  • Durchführung von Audits im Fachbereich Verrechnung
  • Erarbeitung von Auditunterlagen für den Fachbereich Fuhrparkmanagement
  • Durchführung von Audits im Fachbereich Fuhrpark
  • Definition des Auditprogramms für die nächsten 4 Jahre – z.B. Ausbildungsaudit im Bereich Protokoll-Compliance
Q-Projekt: Sanitäterprotokoll-Compliance
  • Erstellung von Q-Standards zum Ausfüllen von SanProtokollen (Vitalparameter, ABCDE …;)
  • Automatisierte, statistische Auswertung der Protokoll-Compliance anhand vorgegebener Q-Standards (evtl. auch Diplomarbeit
  • Generelle Überarbeitung und Neuprogrammierung der Software zum SanProtokoll
Innovative Projekte
  • Entwicklung von Standardvorgaben zur Einreichung innovativer Projekte
  • Innovationsförderungen (anstelle des Bonifikationssystems)

1.2 Risikomanagement in Aus- und Fortbildung


Implementierung des tirolweiten Crew-Ressource-Managements
  • Ausbildung von CRM Instruktoren und Multiplikatoren
  • Die Durchführung von CRM Schulungen bei allen LEB
  • Integration von CRM in die Aus- und Fortbildung
Implementierung des tirolweiten Simulationstrainings
  • Erarbeitung eines Konzepts zur Umsetzung von Simulation im RD Tirol
  • Ausbildung von Simulationstrainern und Multiplikatoren bei allen LEB
  • Die Durchführung von Simulationstrainings bei den Leistungserbringern
  • Integration von Simulation in die Aus- und Fortbildung
Schulung von Q-Standards zur Dokumentationsqualität
  • E-learning Tool: Protokoll-Compliance, Standards für Vitalparameter etc.
  • Ausbildungsaudit zur Dokumentationsqualität
  • Standard zur Rezertifzierung Tirolweit
  • Verpflichtende Statusmeldungen
  • Projekt Fieldsupervisor

1.3 Wirtschaftliches Risikomanagement


Internes Controlling
  • Kennzahlen und Benchmarks für LEB
  • Wirtschaftliche Optimierung von Beschaffungsvorgängen
  • Bedarfsplanung Rettungsdienst
Rechts- und Haftungsfragen
  • Juristischer Notfallkoffer (FAQs)
  • Vertragliche Absicherung von Geschäftsbeziehungen
Internes Controlling
  • Durchführung von Transportverrechnungs-Audits bei allen LEB
  • Entwicklung eines "wirtschaftlichen" Kennzahlen- und Benchmarkkatalogs für alle LEB
Risikokommunikation & Feedback
  • Durchführung der verpflichtenden Prüfung der Bilanz durch beeidete Wirtschaftstreuhänder
  • Gebahrungsprüfung im Auftrag des Landes Tirol (Vertrag zum Tiroler Rettungsdienst Gesetz 2009)
Risikokommunikation und Feedback
  • Quartalsberichte und gezieltes Reporting
  • Senkung der Kosten für Geräteschäden, Medikamentenverbrauch, Fuhrparkschäden
Externes Controlling
  • Rechnungsprüfung Landesregierung
  • Evaluation Personalqualifikation ÄLRD-Team

 

 2 RM-Strategie 2015-2018


 

 

Ziel der RM-Strategie 2015-2018 ist es, Risikomanagement (RM) in drei Kernbereichen der RD GmbH und der RK Akademie zu etablieren:

2.1 Präklinisches Risikomanagement


Die Implementierung von RM in die Organisationsstruktur des Rettungsdienstes Tirol
  • Etablierung einer Stabsstelle QM/RM in der RD GmbH
  • Ernennung eines RM-Beauftragten der RD GmbH
  • Ernennung von RM-Beauftragten bei allen Leistungserbringern im RD Tirol (16)
  • Festlegung von Zuständigkeiten und Aufgabengebieten
Die Vereinheitlichung der Dokumentenlenkung in den Fachbereichen der RD GmbH
  • Aufbau eines Dokumentenmanagementsystems (DMS)
  • Entwicklung einer Hygiene-Wiki im Fachbereich Hygiene
  • Entwicklung einer Medizinprodukte-Wiki im Fachbereich Medizinprodukte
  • Tirol-weite Vereinheitlichung des Checkwesens
Die Implementierung des CIRS RD Tirol
  • Projektumsetzung CIRS RD Tirol
  • Bearbeitung der CIRS-Fälle in einer Expertengruppe
  • Benennung und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen
  • Laufende Risikoinformation zu den CIRS-Fallbeispielen
  • Jahresauswertung und Evaluation der eingetragenen CIRS-Fälle und Maßnahmen
Die Etablierung von internen Audits
  • Erarbeitung der Auditvorlagedokumente
  • Ausbildung interner Auditoren
  • Durchführung interner Audits im Fachbereich Hygiene
  • Durchführung interner Audits im Fachbereich Medizinprodukte
Risikokommunikation
  • Etablierung einheitlicher Informationswege: Newsletter, Rundschreiben
  • Ernennung von RM-Ansprechpersonen
  • Nahtstellenmanagement mit Systempartnern: Jour Fixe
  • Etablierung eines einheitlichen Beschwerdemanagementprozesses (helpdesk Tirol)

2.2 Risikomanagement in Aus- und Fortbildung


Die Implementierung von RM in die Organisationsstruktur der RK Landesakademie
  • Ernennung eines RM-Beauftragten der RK Landesakademie Tirol
  • Festlegung von Zuständigkeiten und Aufgabengebieten
Integration von RM in die Aus- und Fortbildung
  • Ausbildung zum Rettungssanitäter (RM, CIRS)
  • Ausbildung zum NFS und Notfallkompetenzen (NKA, NKV)
  • Verpflichtende Fortbildungen zu Schwerpunktthemen im Bereich RM/CIRS
Entwicklung des Schulungsmaterials, Curriculum etc.
  • E-Learning Kurs RM/CIRS
  • Schulungsmaterial für Präsenzschulungen, Multiplikatoren
  • Schulungsunterlagen für verpflichtende Fortbildungen (Fallbeispiele CIRS)
RM-Kommunikation & Feedback
  • Mit allen Fachbereichen der RD GmbH
  • Mit RM-Beauftragten der Leistungserbringer
  • Mit Bezirksausbildungsreferenten im RD Tirol

2.3 Wirtschaftliches Risikomanagement


Die Implementierung von RM in die Organisationsstruktur
  • Ernennung eines RM-Beauftragten Transportverrechnung
  • Ernennung eines RM-Beauftragten Controlling
Die Vereinheitlichung der Dokumentenlenkung
  • Schulungsmaterial Transportverrechnung
  • Entwicklung der TransportverrechnungsWiki
Internes Controlling
  • Durchführung von Transportverrechnungs-Audits bei allen LEB
  • Entwicklung eines "wirtschaftlichen" Kennzahlen- und Benchmarkkatalogs für alle LEB
Externes Controlling
  • Durchführung der verpflichtenden Prüfung der Bilanz durch beeidete Wirtschaftstreuhänder
  • Gebahrungsprüfung im Auftrag des Landes Tirol (Vertrag zum Tiroler Rettungsdienst Gesetz 2009)
Risikokommunikation und Feedback
  • Quartalsberichte zu den Kennzahlen für alle LEB
  • Bonifikationssystem

 

RM-Politik     RM-Beauftragte